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Moderation und Netzwerke

 
Moderation ist eine externe und neutrale Unterstützung von Gruppenprozessen. Gearbeitet wird auf der Grundlage einer Zielvereinbarung. Durch Gesprächsführung, Vorschläge zur Strukturierung des Arbeitsprozesses, durch Feedbacks und Konfliktklärung soll eine Entwicklung der Gruppe in Richtung des vereinbarten Ziels gefördert werden. Die einzelnen unterschiedlichen Interessenslagen werden nach Möglichkeit integriert. Inhaltlich bleibt die Moderatorin/ der Moderator / die Moderation strikt neutral.
Netzwerkmoderation nimmt zusätzlich zu den Funktionen eines Moderators weitere Aufgaben wahr. An erster Stelle steht die Verantwortung für die Existenz und Entwicklung des Netzwerks. Von daher übernimmt die Netzwerkmoderation zusätzliche Steuerungsfunktionen durch Initiierung und Strukturierung von Arbeiten im Netzwerk. Dabei bleibt die Netzwerkmoderation unabhängig gegenüber Partikularinteressen.

Die Handlungsempfehlungen für die Netzwerkmoderation bestehen aus 62 Hinweisen für die Arbeit als Moderatorin oder Moderator in Netzwerken und beruhen auf:
  • einer systemischen Analyse auf der Grundlage der Basisprinzipien von Netzwerken, kurz zusammengefasst als
    A Gemeinschaft von Gleichberechtigten, B Bereitschaft zum Teilen und Ausbalancieren, C Gegenseitigkeit / Reziprozität fördern, D Kooperation statt Konkurrenz leben, E Organisationsflexibilität entfalten und F Intrapreneurschaft - download Basisprinzipien von Netzwerken (Folienzusammenstellung; PDF-Format; 522 KB),

  • der Analyse der beobachteten Erfolgsfaktoren für die Netzwerkarbeit und

  • den Prinzipien einer guten Kooperation.
Download Handlungsempfehlungen für die Netzwerkmoderation (12 Seiten; PDF-Format; 143 kB).